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Dienstag, 20. Januar 2026, 19:00 - 21:00
Pestizide, Profite, Menschenleben: Wer zahlt den Preis für unser Essen?
münchner zukunftssalon, Goethestr. 28, 80336  München
 

In deutschen Supermärkten glänzen Äpfel, Birnen und Weintrauben in satten Farben. Doch was wir beim Einkauf selten sehen: Auf den Plantagen im globalen Süden, wo ein großer Teil unseres Obsts und Gemüses angebaut wird, werden Pestizide eingesetzt, die in Europa aus gutem Grund längst verboten sind. Dort gefährden sie die Gesundheit der Menschen, die täglich auf den Feldern arbeiten, verseuchen Böden und Wasser und zerstören die Artenvielfalt. Und damit nicht genug: Viele dieser Pestizide werden bei uns hergestellt! Das scheinbar makellose Obst auf unseren Tellern hat andernorts einen hohen Preis.

Der Dokumentarfilm „Toxic Harvest" macht dieses Unrecht sichtbar. Er begleitet Menschen in Südafrika, die unter dem Einsatz hochgefährlicher Pestizide leiden, und stellt unbequeme Fragen: Wer profitiert vom Export dieser Gifte? Wer trägt die gesundheitlichen und ökologischen Folgen? Und was hat unser Konsum damit zu tun?


Gleichzeitig zeigt der Film auch, dass es Alternativen gibt: Bäuerinnen und Bauern vor Ort entscheiden sich bewusst für einen anderen Weg und für eine Landwirtschaft ohne Gift.

 

Wir laden Sie herzlich zur Vorführung von „Toxic Harvest" ein. Im Anschluss an den Film wollen wir bei einem kleinen Buffet mit Ihnen ins Gespräch kommen: über globale Verantwortung, über Machtverhältnisse im Agrarsystem und über Perspektiven für eine zukunftsfähige Landwirtschaft.

 

Veranstalter: oekom e.V., INKOTA-netzwerk e.V., Umweltinstitut München e.V., Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft e.V.

 

Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung ist erforderlich:

Anmeldung

 
 
 
 
 
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