Aktuelle Meldungen

Ein guter Grund zu feiern!
Bio-Königin Annalena I. überreicht Silberauszeichnung für den TAGWERK Bio Leberkäs

 

„Als Teil der Jury habe ich den TAGWERK Bio Leberkäs schon bei der Verkostung probieren dürfen“, strahlt Bio-Königin Annalena I. „Er hat uns alle insgesamt vom Hocker gerissen. Er ist ein bayerisches Original, ein echter Leberkas und geschmacklich umwerfend.“ Umso lieber reiste die Bio-Königin zur offiziellen Urkundenverleihung am Donnerstag, den 02. Juni 2022 nach Niederhummel in die TAGWERK Bio Metzgerei. Hier wurde genussvoll mit einer Leberkäs Brotzeit und der gesamten Belegschaft gefeiert.

Teamwork – vom Landwirt bis zum Verbraucher
Auch Thomas Lang, stellvertretender Vorsitzender von der Landesvereinigung ökologischer Landbau in Bayern e.V. (LVÖ), die den Preis alljährlich vergibt, kam nach Niederhummel und staunte nicht schlecht bei seinem Besuch in der Metzgerei. "Ich finde es bemerkenswert, was hier passiert“, fasste er zusammen. „Wir sind jetzt in einer Zeit, in der es Bio in den nächsten Monaten nicht einfach haben wird. Wir brauchen uns gegenseitig, die Verbände, Bauern und eben alle, wie sie da sind. Das macht es aus, das Miteinander wie hier bei Tagwerk.“

Zum dritten Mal zeichnet die LVÖ ein Produkt aus der TAGWERK Bio Metzgerei aus. Schon der Rosmarin Schinken und die Bio Weißwurst bekamen Gold. Den Grund für den hohen Qualitätsstandard nennt Geschäftsführer Reinhard Gromotka: „Es steckt so viel drin in der Produktion, wie man mit den Tieren umgeht, dem Schlachten, dem Zerlegen, dass man alles richtig macht, die Herstellung, all die vielen Schritte. Da gehört sogar die Kommissionierung bis hin zu den Büroarbeiten, dem Ausfahrer und Verkauf dazu. Und man glaubt gar nicht wie kompliziert das alles ist. Jedem einzelnen, der an diesem Erfolg mitgearbeitet hat, gebührt der Dank."

Auch die Langenbacher 1. Bürgermeisterin Susanne Hoyer kam zur Verleihung. „Ich bin stolz, dass wir so einen Betrieb hier am Ort haben und es schmeckt einfach hervorragend“, brachte sie es auf den Punkt.

 

 

Das macht Qualität aus
Qualität beginnt bei Fleisch. Sie ergibt sich aus dem Respekt vor dem Tier. TAGWERK kennt alle Partnerbetriebe persönlich. Die Landwirte legen genauso viel Wert auf höchstmögliches Tierwohl wie die Metzgerei, wo das konsequent fortgesetzt wird. In kleinen Gruppen kommen die Tiere bereits frühzeitig vor der Schlachtung auf den Hof. Im Laufstall mit Stroh gewöhnen sie sich langsam ein. Am Schlachttag führen die Mitarbeiter sie einzeln und in Ruhe ins Schlachthaus. Der Weg ist gerade einmal zehn Meter weit. Den Tieren wird möglichst jeder Stress erspart.
Ein weiterer besonderer Qualitätsaspekt ist die Warmfleischverarbeitung. Das Fleisch wird noch vor dem Abkühlen zerlegt und gewolft. So bleibt das natürliche Phosphat als Bindemittel für Wurstwaren erhalten. Es braucht keine künstlichen Bindemittel. Überhaupt kommt in den TAGWERK Leberkäs nichts rein, was nicht hineingehört. Er ist frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärker, Laktose oder Hefe. Für die rote Farbe sorgt der Saft der Roten Bete, für den köstlichen Geschmack diverse Gewürze wie Pfeffer, Ingwer und Macis, aber auch Pastinake und Pilze.

Annalena I. störte es offenbar überhaupt nicht, in diesem Jahr wieder in Niederhummel zu sein. „Die Urkundenübergabe war für meine Begriffe bayerisch, biologisch, original“, lacht sie. „Es war bodenständig, so wie TAGWERK selbst und das ganze Team. Wir saßen hinten im Stall und es hat den guten Leberkäs gegeben. Und wenn man ehrlich ist, muss man sagen: Mehr braucht es nicht!“

Der Wettbewerb ‚Bayerns beste Bio Produkte‘ ist eine Initiative der LVÖ, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Seit 2012 erhalten die Besten unter den vielen guten bayerischen Bioprodukten dieses Prädikat in Gold, Silber oder Bronze. Wegen der Corona-Pandemie wird die Auszeichnung nicht, wie sonst üblich, auf der Grünen Woche in Berlin verliehen. Stattdessen gibt ein Film Einblick in die Hintergründe der TAGWERK Bio Weißwurst.

Die Sommerausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier

 

Ein Gewächshaus für das Saatgut von morgen!

Samenfestes Saatgut! Dieser Begriff ist vielen Konsumentinnen und Konsumenten fremd. Und doch steht er für etwas ungemein Wichtiges in der Ernährung und der unabhängigen Landwirtschaft. Die Kulturpflanzenentwicklung ist dem Dachauer Obergrashof ein zentrales Anliegen. Deshalb entwickelt er eine Vielfalt samenfester Gemüsesorten. Sie bieten nicht nur hohe Qualität und Geschmack. Sie sichern auch die Sortenvielfalt und die Unabhängigkeit von Bäuerinnen und Gärtnern. Diese Sorten sind nachbaufähig und frei von Patenten, denn Saatgut ist Kulturgut!

Um dieses Projekt zu sichern, braucht der Obergrashof ein neues Gewächshaus. Der Verein ist gemeinnützig und deshalb auf Spenden angewiesen. Mit einer Crowdfunding-Kampagne bis zum 26.06.2022 bittet die Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof um Unterstützung, die zur Ernährungssouveränität der Zukunft beiträgt.

Hier geht's zur Crowdfunding-Kampagne!

Um zweijährige Gemüsekulturen (wie Fenchel, Kohl oder Sellerie) frostfrei überwintern und qualitativ hochwertiges Saatgut gewinnen zu können, ist der Obergrashof dringend auf die Erneuerung unserer Gewächshaus-Infrastruktur angewiesen. Geplant ist der Bau eines hochwertigen Gewächshauses mit insgesamt ca. 1.500 m² Fläche, um langfristig gute Arbeitsbedingungen für die Züchtung zu schaffen.

Dieses Gewächshaus soll möglichst optimale Bedingungen erfüllen:

  • gute Belüftung für heiße Sommer und ausreichende Isolierung für frostige Winter
  • mehrere, durch Netz voneinander getrennte Abteilungen zur kontrollierten Abblüte verschiedener Zuchtlinien
  • geheizter Anzuchtbereich für Frühkulturen (z.B. Blumenkohl-Stecklinge),
  • befestigter Arbeitsraum für Drusch und Reinigung von Saatgut sowie die Auslage von Selektionsbeständen (z.B. Möhren),
  • am liebsten aus Glas statt aus Folie, um nicht noch mehr Plastikmüll zu erzeugen
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Hinter diesen Wünschen verbergen sich wichtig Ziele des Obergrashof.

Generationen von Bäuerinnen und Gärtnern haben über Jahrhunderte besonders widerstandsfähige und wohlschmeckende Pflanzen ausgewählt und Saatgut gewonnen - so entstand die heutige Vielfalt an Kulturpflanzen. In den letzten 120 Jahren verwandelte sich Saatgut von einer gesellschaftlichen Verantwortung zum Geschäft, das sich in erster Linie finanziell lohnen muss. Ergebnis: Eine Arten- und Sortenarmut auf den Feldern und eine Machtkonzentration bei wenigen Konzernen, die den Saatgutmarkt weitgehend kontrollieren.
Diesem Zustand will der Obergrashof anderes, zukunftsfähiges Modell entgegenstellen:

  • Pflanzenzüchtung bedeutet für den Obergrashof die lebendige Begegnung mit der Pflanze auf dem Feld - kein schematisches Baukasten-Denken im Labor.
  • Saatgut ist Kulturgut, für das alle gemeinsam die Verantwortung tragen - daher sind die Sorten des Obergrashof frei zugänglich und stehen zum An- und Nachbau zur Verfügung.
  • Eine enkeltaugliche Agrarkultur benötigt eine vielfältige und gemeinwohlorientierte Pflanzenzüchtung - damit wir auch in Zukunft noch selbst über unser Essen bestimmen können.

Mit dieser Investition will der Obergrashof die Saatgutarbeit mit neuem Schwung in die Zukunft führen. Hier finden Sie eine Kurzzusammenfassung de Projektes:  handzettel-DL-frderprojekt-gewchshaus_DRUCK.pdf

In diesem Film berichtet Julian und Urban vom Obergrashof ausführlich über das Projekt und die Zusammenhänge

Weitere Informationen unter Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof

Leberkäs mit Auszeichnung!
TAGWERK Bio Leberkäs erhält das Silber Prädikat als ‚Bayerns bestes Bio Produkt 2022‘

Die Freude könnte nicht größer sein, aber auch der Stolz auf die Bestätigung der hohen Qualität in der TAGWERK Bio Metzgerei. Nachdem der Rosmarinschinken und die Weißwurst in den vergangenen Jahren bereits goldprämiert wurden, fügt sich nun auch der TAGWERK Bio Leberkäs in die Reihe Bayerns bester Bioprodukte ein. Heute wurde er mit Silber ausgezeichnet. Der Wettbewerb ‚Bayerns beste Bio Produkte‘ ist eine Initiative der LVÖ, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Eine Frage – viele Antworten
Wie kann ein Leberkäs so gut schmecken? Fragt man Sieglinde Schütz, die Leiterin der TAGWERK Bio-Metzgerei, gibt sie eine ganze Fülle von Antworten. Da ist zum einen die besonders hohe Fleischqualität, die sich aus dem Respekt vor dem Tier ergibt. Wichtig und ein ganz besonderer Qualitätsaspekt ist die Warmfleischverarbeitung. Das Fleisch wird noch vor dem Abkühlen zerlegt und gewolft. So bleibt das natürliche Phosphat als Bindemittel für Wurstwaren erhalten. Es braucht keine künstlichen Bindemittel. Überhaupt kommt in den TAGWERK Leberkäs nichts rein, was nicht hineingehört. Er ist frei von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärker, Laktose oder Hefe. Für die rote Farbe sorgt der Saft der Roten Bete, für den köstlichen Geschmack diverse Gewürze wie Pfeffer, Ingwer und Macis, aber auch Pastinake und Pilze. Und wie schafft man es, dass der Leberkäse so locker-luftig daherkommt? Das verrät Sieglinde Schütz nicht. Wissend lächelnd verweist sie auf das, was Metzgerei eben auch ist: Handwerkskunst.

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Achtsamer Umgang mit den Tieren
„Wir kennen unsere Partner Betriebe sehr gut und legen großen Wert darauf, dass sie die gleichen Werte im Umgang mit Nutztieren haben wie wir“, erklärt Reinhard Gromotka, Geschäftsführer der TAGWERK Bio Metzgerei den Anspruch auf höchstmögliches Tierwohl schon von der Geburt der Tiere an. „Unsere Partnerbetriebe geben ihren Tieren Zeit. Die verbringen sie in einer Haltung, in der sie respektiert, geschätzt und unter genau diesen Voraussetzungen gut versorgt werden.“
Dieser Philosophie folgt auch TAGWERK Bio Metzgerei. In kleinen Gruppen kommen die Tiere bereits frühzeitig vor der Schlachtung auf den Hof. Im Laufstall mit Stroh gewöhnen sie sich langsam ein. Am Schlachttag führen die Mitarbeiter sie einzeln und in Ruhe ins Schlachthaus. Der Weg ist gerade einmal zehn Meter weit. Den Tieren wird möglichst jeder Stress erspart. Jeder einzelne Mitarbeiter hat Respekt vor den Tieren. „Wir optimieren alle Prozesse, um den Stress der Tiere zu minimieren. Das hochwertige Fleisch verarbeiten wir achtsam mit handwerklichem Können. Wichtig ist uns auch die Verarbeitung des Tieres so vollständig wie möglich – vom Kopf bis zum Schwanz!“ erklärt Sieglinde Schütz, Betriebsleiterin der TAGWERK Bio Metzgerei.

Das Team der TAGWERK Bio Metzgerei freut sich über die erneute Auszeichnung. „Die dritte Prämierung ist für uns auch eine Wertschätzung unseres Gesamtkonzeptes und der durchgängigen Qualität“, bestätigt Reinhard Gromotka. „Man darf es eigentlich so nicht sagen, aber wir platzen vor Stolz. Und wir fühlen uns motiviert, unseren Weg, der auch manch eine Herausforderung bereithält, konsequent weiter zu verfolgen.“

Der Wettbewerb ‚Bayerns beste Bio Produkte‘ ist eine Initiative der LVÖ, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Seit 2012 erhalten die Besten unter den vielen guten bayerischen Bioprodukten dieses Prädikat in Gold, Silber oder Bronze. Wegen der Corona-Pandemie wird die Auszeichnung nicht, wie sonst üblich, auf der Grünen Woche in Berlin verliehen. Stattdessen gibt ein Film Einblick in die Hintergründe der TAGWERK Bio Weißwurst.

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Rheum rhabarbarum – Na? Eine Ahnung, was das sein könnte? Nein, das ist kein Zauberspruch, mit dem Harry Potter unsere Geschmacksnerven tanzen lässt. Das kann Mutter Natur ganz alleine: mit Rhabarber! Sein lateinischer Name ändert nichts daran, dass das fruchtige Gemüse einen festen Platz auf unseren Speiseplänen hat. Schon unsere Urgroßmütter backten Rhabarberkuchen oder kochten Rhabarberkompott. Trotzdem ist er nicht mehr ganz so beliebt wie noch in den 30er Jahren. Damals wuchsen deutschlandweit auf 1700 Hektar Acker Rhabarber. Inzwischen ist es nur noch ein Viertel davon.

Über den Rhabarber gibt es viel zu erzählen. Alle Infos finden Sie hier.

 

Pak Choi mutet eher asiatisch an und das ist er auch. Seine Daseinsberechtigung auf unserer süddeutschen Speisekarte, verdankt er jedoch dem Umstand, dass er auch in unseren Breiten sehr gut wächst. Natürlich verdient er sich damit auch einen Namen aus unserem Kulturraum. Er heißt Senfkohl, wenngleich Chinesischer Senfkohl richtig ist, seine Herkunft also weder verleugnet noch modifiziert werden kann. Pak Choi ist eng mit dem Chinakohl verwandt. Den kennen wir schon besser. Optisch erinnert er mit seinen dunklen grünen Blättern auch an Mangold. 

Alle Infos und tolle Rezepte rund um den Pak Choi finden Sie hier!

 

Eine Streuobstwiese für das SFZ Landshut Land

Erwartungsvoll und gespannt standen rund fünfzig Kinder an der Wiese, gleich neben dem Schulhaus. Einige Löcher waren schon markiert – die Plätze, an denen heute Obstbäume gepflanzt wurden. Hand in Hand planten der TAGWERK Biomarkt Frisch & Fein, die Naturkostsafterei Voelkel und das Sonderpädagogische Förderzentrum Landshut Land (SFZ Land) eine Aktion, die die Schule und ihren Alltag für lange Zeit bereichern wird. Sie pflanzten eine Streuobstwiese.

Ein Biotop auf dem Schulgelände
Auf diese Weise entsteht Am Sportpark 6 in Landshut ein echtes Biotop. Streuobstwiesen sind ebenso kostbar wie gefährdet. Über 5000 Tier- und Pflanzenarten finden dort ihre Heimat. Streuobstwiesen sind hierzulande die artenreichsten Biotope, was leider nichts daran ändert, dass diese Flächen immer rarer werden.
„Das ist ein trauriger Trend“, bedauert Reinhard Gromotka vom Biomarkt Frisch & Fein. „Denn mit dem deutschlandweiten Verschwinden der regionalen Streuobstwiesen geht uns nicht nur ein Stück unserer Kultur verloren, sondern auch Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. Und auch für Kinder ist eine Streuobstwiese etwas Tolles. In alten Obstbäumen kann man besonders gut klettern und das Entdecken von Obst, das man frisch vom Baum pflückt, prägt ein Leben lang!“

Kooperation zugunsten von Pflanzen, Tieren und Kindern
Um den Blick auf den wichtigen Schutz von Streuobstwiesen zu lenken, fand der TAGWERK Biomarkt Frisch & Fein einen ganz praktischen Weg. Er spendete dem SFZ Land zehn Apfelbäume, allesamt alte Sorten. „Über die Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum, das hierfür eine Fläche zur Verfügung stellt und künftig mit Schülern und Lehrern betreut, freuen wir uns sehr“, so Gromotka.
Ein weiterer engagierter Unterstützer des Projektes ist der Bio Pionier Stefan Voelkel. Zur Pflanzaktion reiste er eigens mit dem ‚Voelkel Pflanzmobil‘ an. Der Senior-Chef der Naturkostsafterei Voelkel aus dem niedersächsischen Wendland griff selbst zum Spaten und hob die Pflanzlöcher aus.
Bereits 2001 initiierte er die Gründung des Bio-Streuobstvereins Elbtal e.V. Gemeinsam mit dem Familienunternehmen in 4. Generation fand der Verein eine Lösung für die Biozertifizierung der oft kleinen Obstgärten der Mitglieder. Voelkel garantiert als Unternehmen die Abnahme des Streuobstes zu fairen Preisen. Stefan Voelkel setzt sich für den Erhalt und die Neupflanzung von Streuobstwiesen ein. „Fast die Hälfte unserer heimischen Vogelarten ist vom Aussterben bedroht. Hier muss etwas unternommen werden, um Mikrobiotope zu schaffen, denn diese sind lebenswichtig für Insekten und Vögel“, so Stefan Voelkel und beschreibt seine Vision. „In Städten und Dörfern gibt es so viele ungenutzte kommunale Flächen. Überall, wo ein wenig Platz ist, könnte man Obstbäume und damit ein wenig Zukunft pflanzen.“ Allein in diesem Jahr plant Voelkel, im Rahmen seines ‚Voelkel pflanzt Zukunft‘-Programms die Pflanzung von 1.000 Obstbäume.

Auch die Kinder des SFZ Land blieben nicht untätig. Fleißig halfen sie beim Ausheben der Pflanzlöcher, trugen die Bäume an ihren neuen Platz auf dem Schulgelände, füllten Erde auf und versorgten sie mit reichlich Wasser. Die Begeisterung war ihnen anzusehen. Sie freuen sich schon jetzt, die jungen Obstbäume werden und wachsen zu sehen. Irgendwann werden die Bäume sie für ihre Fürsorge belohnen: mit saftigen Äpfeln.

 

 

Die Frühjahrsausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier

 

Chicorée ist ein echt junges Gemüse, jedenfalls im Vergleich mit den meisten pflanzlichen Vitaminlieferanten. Entdeckt wurde der Chicorée erst Mitte des 19. Jahrhunderts in Belgien. Kein Wunder also, dass Belgien bis heute als DAS Chicorée Land schlechthin gilt. Einige Geschichten ranken sich um den Chicorée, seine Entdeckung und Kultivierung. Eine soll hier erzählt sein. Im Jahr 1830 wurde das Königreich Belgien gegründet. In den unsicheren revolutionären Zeiten wollten die Bauern in Brabant die gezüchteten ‚Zichoriewurzeln‘ nicht verlieren. Sie wurden als Ersatzkaffee genutzt. Die Bauern deckten sie zum Schutz mit Erde ab. Beim späteren Ausgraben fanden sie dann die knackig weißen Blätter, die die Wurzeln umgaben. Das Gemüse braucht Dunkelheit für sein Wachstum. Das war die sagenhafte Geburtsstunde des Chicorées wie wir ihn kennen.

Alle Infos und tolle Rezepte rund um den Chicorée finden Sie hier!

 

Sie sind hübsch, farbenfroh, aromatisch und quasi ein kleines Nährstoffwunder. Ringelbete und gelbe Bete stehen ihrer Schwester, der roten Bete in nichts nach, außer vielleicht, dass sie die Geschmacksnerven mit einem milderen Aroma betören.

Alles über diese bunten Geschmackswunder finden Sie hier!

 

 

Jetzt red i - Toni Wollschläger war zu Gast in der beliebten Sendung des Bayerischen Rundfunks. Diskutiert wurde zur Frage: Ramschware oder Luxusgut - Was sind uns unsere Lebensmittel wert?

Hier geht's zur Sendung!

 

 

Väterchen Frost ist sein bester Freund. Wenn wir vor Kälte schlottern, läuft der Grünkohl erst zu seiner Hochform auf. Das gesunde Gemüse braucht kalte Böden, um seinen typischen herb-süßlichen Geschmack entfalten zu können. Ist es kühl genug, wandelt der Grünkohl Stärke in Zucker um. Das funktioniert allerdings nur bei der lebenden Pflanze. Ist er erst einmal in unserem Einkaufskorb, hilft eine Nacht auf der kalten Terrasse oder gar im Gefrierschrank entgegen aller Mythen nicht mehr. Seine Zeit ist jedoch eindeutig der Winter. Von Oktober bis März liegt er prächtig grün in den Gemüseregalen.

Alles über diese grüne Geschmacksoffensive finden Sie hier!

 

 

 

Wie Schneeweißchen und Rosenrot kommen sie daher, die eher pastellfarben blassen oder leuchtend violetten Kohlköpfe. Die beiden Wintergemüse haben es in sich. Ihr Vitamingehalt ist unschlagbar. Schon 100 g decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen und enthalten vergleichbar viel Vitamin C wie ein Glas frisch gepresster Orangensaft. Es gibt viel zu erzählen über die bunt-blassen Energiespender!

Alles rund um die Krautköpfe finden Sie hier!

 

Die Winterausgabe der TAGWERK-Zeitung liegt in den Verkaufsstellen aus. Oder Sie lesen sie hier

 

 Ulrich Kerbl läßt eine Streuobstwiese entstehen

Mit der Aktion 'Wir pflanzen einen Baum - gemeinsam für die Zukunft' koordinierte die Öko-Modellregion Mühldorfer Land ein erfolgreiches Projekt zugunsten Menschen und Natur. Ziel der Baumpflanzaktion am 13. November 2021 war, den Wert der Bäume für das ökologische Gleichgewicht und die regionale Vielfalt wieder in das Bewusstsein zu rücken. Zahlreiche Menschen nahmen an dem Projekt teil, entweder durch Baumpflanzungen auf ihrem Grund oder ganz einfach durch Mitarbeit bei größeren Projekten. Einige davon stellen wir hier vor.

Weitere Informationen unter www.wirpflanzeneinenbaum.de 

Alfons Linner schafft mit seinen Bäumen Zukunft

Angelika und Konrad Lipp haben einen Baum gepflanzt!

 

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Der eine Name lautet wie der Welthit von Prince. Der Name der anderen erinnert an die letzten farbigen Blühpflanzen des Jahres. Worüber wir hier jedoch sprechen, sind Kartoffeln! Mehlig, festkochend oder vorwiegend festkochend, Ofenkartoffel und Drillinge – all das sind uns wohl bekannte Eigenschaften. Purple Rain und Heiderot zeichnen sich neben ihrer hervorragenden Bio Qualität jedoch auch durch ein ganz besonderes Attribut aus, das ihnen einen Platz in der Kartoffel-Model-Welt sichern würden, wenn es die denn gäbe. Denn Heiderot und Purple Rain fallen in jedem Kartoffelsalat dank ihrer Farbe auf. Heiderot betört mit einem rosa-roten Fruchtfleisch mit weißen Sprenkeln, während Purple Rain mit einem satten Lila und hellweißen Flecken hervorsticht. Diese beiden Bio Kartoffelsorten haben es verdient, genauer angeschaut zu werden, ehe wir sie genießen.

Alles rund um die bunten Kartoffeln finden Sie hier!

 

 

 

Monika Drax ist Müllerin mit Leib und Seele. In der Drax Mühle wuchs sie auf und schon als Kind wußte sie, dass sie Müllerin werden wollte. Heute führt sie die Bio Mühle in Hochhaus auf ganz besondere Art und Weise. 

Ein Film gewährt den Blick hinter die Kulissen. 

 

 

Monika Drax ist Müllerin mit Leib und Seele. In der Drax Mühle wuchs sie auf und schon als Kind wußte sie, dass sie Müllerin werden wollte. Heute führt sie die Bio Mühle in Hochhaus auf ganz besondere Art und Weise. 

Ein Film gewährt den Blick hinter die Kulissen. 

 

Transparente Strukturen und der Verbraucher Kontakt zu Bio Landwirt*innen und Verarbeitungsbetrieben gehören zum TAGWERK Konzept. Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen zählen von Beginn an zum Bildungsangebot. Ein Filmprojekt ergänzt dieses Engagement seit 2019. Auf virtuellem Weg nimmt TAGWERK interessierte Menschen mit zu den Partnerbetrieben. In Pandemiezeiten kam diesem Weg noch mehr Bedeutung zu. Inzwischen kann TAGWERK fast 90.000 Klicks auf die knapp vierzig Filme mit Einblicken in das Wirtschaften und Arbeiten zahlreicher TAGWERK Partnerbetriebe verzeichnen. Gefördert wird dieses Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bildungsprogramms ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Auf Tuchfühlung mit Erzeuger*innen und Betrieben

Gezeigt werden drei verschiedene Filmversionen. ‚Einblicke‘ geht ins Detail. Landwirt*innen, Müller*innen, Metzger*innen und andere Betriebsleiter*innen stellen Höfe und Verarbeitungsstätten vor und erklären Zusammenhänge. ‚Nachgefragt‘ heißt die Serie, in der TAGWERK Mitarbeiter*innen oder im TAGWERK Förderverein Engagierte mit den Erzeuger*innen und Verarbeiter*innen sprechen. Sie stellen Fragen, die alle interessieren und setzen ganz eigene Schwerpunkte. ‚Impressionen‘ zeigen die Betriebe ausschließlich mit Bildern und ermöglichen so eine andere, visuell geprägte Perspektive.

Bio im Fokus

Zentrales Thema der Filme sind die Zusammenhänge der zertifizierten ökologischen Landwirtschaft. Wie wirkt sich dies aufs Wirtschaften aus? Welche Richtlinien müssen eingehalten werden? Wie laufen die Kontrollen ab? Welche Chancen lassen sich verwirklichen? Die Antworten auf diese Fragen stoßen auf großes Interesse. Der TAGWERK YouTube Kanal erfreut sich einem großen Interesse. Besondere Aufmerksamkeit finden alle Filme, die sich mit Tieren beschäftigen. So ist der Beitrag über die TAGWERK Bio Metzgerei mit über 32.000 Views absoluter Spitzenreiter.

Mit dem Filmprojekt ist es möglich, Menschen auf direktem Wege für die ökologische Landwirtschaft und die Erzeugung sowie Verarbeitung von Bio Produkten zu sensibilisieren. TAGWERK und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gehen mit dieser Kooperation einen erfolgreichen Weg, der nachhaltig Nähe zur ökologischen Landwirtschaft und ein Bewusstsein für die positiven Aspekte eines bewussten Konsums schafft.

Hier geht's zum TAGWERK YouTube-Kanal

 

TAGWERK - Unsere Bio Nachbarn

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