Um diesen Trend entgegen zu wirken, sammelte die Ökomodelregion Isental, vertreten von Rosa Kugler, in Zusammenarbeit mit dem Wildsaatgutproduzenten Hans Georg aus Obertaufkirchen Samen seltene Ackerwildkräuter im Landkreis Mühdorf a.Inn und vermehrte sie für die Aussaat.

In Zusammenarbeit mit einem Landwirt aus Gerling (Gmd. Oberbergkirchen) und der unteren Naturschutzbehörde Mühldorf am Inn konnten mit dieser Samenmischung gut 5,5 Hektar Getreidefelder „beimpft“ werden. Zur Deckung der Kosten für das Saatgut freuten sich alle Projektpartner über eine Unterstützung der Sparda Bank Mühldorf in Höhe von 1.500 €.

 

 

 

Die langfristige, extensive Bewirtschaftung der Ackerflächen, welche eine selbstständige und dauerhafte Etablierung der Ackerwildkräuter sicherstellt, fördert im Rahmen des Vertragsnaturschutzprogramm die untere Naturschutzbehörde Mühldorf am Inn. Die Verwendung ausschließlich gebietsheimischer und regional angepasster Pflanzenarten bedeutet einen möglichst großen Nutzen für unsere heimischen, hochspezialisierte Tierarten und stärkt den Erhalt der genetischen Vielfalt. In diesem Jahr konnten bereits über dreißig verschiedene Pflanzenarten auf den Ackerflächen nachgewiesen werden. Acht davon gelten sogar als gefährdete Arten.

Die Ökomodellregion Isental bietet interessierten Landwirte eine begrenzte Anzahl an Probepackungen der verwendeten Samenmischung (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Das Ackerwildkrautprojekt wird zusätzlich durch die Wildlandstiftung Bayern (Gestaltung von Flyern) und der Ortsgruppe des Bund Naturschutz (Gestaltung Informationstafel) unterstützt.

Nächste Termine

13. Dezember 2019 | 00:00Christbaumverkauf
14. Dezember 2019 | 00:00Christbaumverkauf
15. Dezember 2019 | 13:00Netterndorfer Christkindlmarkt am 3. Adventsonntag
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